Erstes Projekt des Großostheimer Jugendforums erfolgreich abgeschlossen: Feierliche Einweihung der Wenigumstädter Schutzhütte
Am Donnerstag, den 18 Juni 2026, wurde das erste Projekt des Großostheimer Jugendforums feierlich eingeweiht. Im Rahmen des Jugendformus sammelten die Jugendlichen verschiedene Ideen und Vorschläge, besprachen und werteten diese aus und sprachen sich letztlich für eine überdachte Sitzgelegenheit am Parkplatz des Wenigumstädter Schützenhauses aus. Diese ermöglicht es von nun an, sich dort auch bei schlechtem Wetter regengeschützt aufzuhalten.
Zur Einweihung fanden sich einige Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, beteiligte Jugendliche aus dem Jugendforum sowie Vertreter des ausführenden Zimmereibetriebes zusammen, um gemeinsam auf die Historie des Projektes zurückzublicken und den Freisitz offiziell für die Nutzung an die Allgemeinheit zu übergeben.
Nach einleitenden Worten durch den Ersten Bürgermeister Ralf Herbst, der unter anderem die Wichtigkeit eines Jugendforums in den Vordergrund stellte, um politische Partizipation schon in frühen Jahren zu erlernen, ergriff Philip Küpper, Leiter der Großostheimer Jugendarbeit, das Wort. Er betonte wie viele Räder ineinandergreifen müssten, um ein solches Projekt wie den Bau eines Freisitzes, zu realisieren. Angefangen von der Ausarbeitung der eingereichten Ideen, über die Planung bis hin zur Standortwahl, waren einige Schritte bis zur schlussendlichen Errichtung zu gehen. Die aktive Bauphase fand vom 1. bis 23. Dezember 2025 statt. Hier bedankten sich die Redner bei allen Projekt-Beteiligten, unter anderem bei der gemeindlichen Bautechnik und dem Bauhof. Letzterer hatte das Projekt durch Erdarbeiten, Ebnung des Untergrunds, Einrichtung einer Entwässerung sowie durch Pflasterarbeiten maßgeblich vorbereitet, bevor eine ortsansässige Zimmereifirma den Unterstand aufgestellt hat. Küpper berichtete, dass es bei einer Projekt-Verwirklichung durch das Jugendforum unter anderem ums vermitteln und „übersetzen“ gehe. Initiale Ideen der Jugendlichen müssen auf Machbarkeit überprüft und letztlich auch vom Gemeinderat mitgetragen werden. Das Jugendforum stehe, laut Küpper, zwar erst am Anfang, dennoch sei der Projektablauf für den ersten Durchlauf sehr gelungen gewesen. Ein durchaus positives Resümée, auf das zukünftig aufgebaut werden kann.
Nach der Rede von Philip Küpper wurde das Absperrband durchtrennt und der Freisitz bei Speis und Trank feierlich eröffnet.
Zum Hintergrund des Großostheimer Jugendforums
Im Jahr 2024 wurde das Großostheimer Jugendforum mit Unterstützung der Großostheimer Jugendpflege ins Leben gerufen. In diesem Gremium bringen Jugendliche (zur Zeit zwischen zwölf und 20 Jahren) ihre Ideen und Wünsche ein, diskutieren diese und legen sie anschließend priorisiert zur Abstimmung vor. Besonders die Vorschläge, die die meisten Stimmen bekommen, werden von den Jugendlichen im Hinblick auf konkrete Vorstellungen für Umsetzung und Finanzierung weiter ausgearbeitet. Der Markt Großostheim stellt dem Jugendforum dafür jährlich 5.000 Euro zur Realisierung von Kleinmaßnahmen zur Verfügung.
Bildunterschrift:
Erster Bürgermeister Ralf Herbst (1. v. l.) und Jugendarbeitsleiter Philip Küpper (3. v. r.) eröffnen gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten den Freisitz am Wenigumstädter Schützenhaus.