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Leistungen

Leistung: Wehrdienst; Rentenversicherung




Wehrdienstleistende unterliegen während ihres Wehrdienstes der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Für die Bemessung der Beiträge werden 80 % der Bezugsgröße als beitragspflichtige Einnahmen zugrunde gelegt, jedoch bei Wehrdienstleistenden, die eine Verdienstausfallentschädigung nach dem Unterhaltssicherungsgesetz erhalten, das Arbeitsentgelt, das dieser Leistung vor Abzug von Steuern und Beitragsanteilen zugrunde liegt, mindestens aber 80 % der Bezugsgröße. Die Beiträge werden im vollen Umfang vom Bund getragen.

§§ 3, 166, 170 Sozialgesetzbuch VI

Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit sind wegen anderweitiger Versorgung (nach Soldatengesetz und Soldatenversorgungsgesetz) versicherungsfrei; wenn sie unversorgt ausscheiden, werden sie nachversichert (Nachversicherung).

§§ 5, 8 Sozialgesetzbuch VI, § 58f Soldatengesetz

Für Wehr- und Kriegsdienstzeiten (einschließlich Kriegsgefangenschaft) aus der Zeit vor der Errichtung der Bundeswehr können bei der Rentenberechnung als Ersatzzeiten angerechnet werden.

§ 250 Sozialgesetzbuch VI


Rechtsgrundlagen

§ 3 Sozialgesetzbuch VI
§ 166 Sozialgesetzbuch VI (SGB VI)
§ 170 Sozialgesetzbuch VI
§ 5 Sozialgesetzbuch VI (SGB VI)
§ 8 Sozialgesetzbuch VI
Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz - SG)
§ 250 Sozialgesetzbuch VI


Verwandte Themen

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Ersatzzeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung; Informationen


Stand

12.04.22


Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)