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Leistungen

Leistung: Kriegsopferversorgung; Beantragung von Bestattungsgeld



Stirbt eine rentenberechtigte Beschädigte oder ein rentenberechtigter Beschädigter an den Schädigungsfolgen, so wird ein Bestattungsgeld gezahlt.


Beim Tod eines rentenberechtigten Beschädigten oder Hinterbliebenen steht demjenigen, der die Bestattung besorgt, ein Bestattungsgeld zu.

Von diesem sind die Kosten der Bestattung zu bestreiten. Ein verbleibender Überschuss ist den Angehörigen zu zahlen, mit denen der Verstorbene in häuslicher Gemeinschaft lebte, und zwar in folgender Reihenfolge: Ehegatte, Lebenspartner, Kinder, Eltern, Stiefeltern, Pflegeeltern, Enkelkinder, Großeltern, Geschwister, Geschwisterkinder. Das Bestattungsgeld beträgt bei Beschädigten, die an den Folgen der anerkannten Gesundheitsstörungen sterben und beim Tod einer Witwe oder des hinterbliebenen Lebenspartners, die mindestens ein waisenrenten- oder waisenbeihilfeberechtigtes Kind hinterlassen, jeweils 1.958 €, in allen anderen Fällen 982 €. Auf diese Beträge sind jedoch gesetzliche Leistungen anzurechnen, die von anderer Seite für den gleichen Zweck gewährt werden. Stirbt ein Beschädigter außerhalb seines Wohnortes, so sind unter besonderen Voraussetzungen auch die Kosten der Überführung des Verstorbenen an den Ort der Bestattung erstattungsfähig.


Rechtsgrundlagen

§ 36 Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG)
§ 53 Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG)
§ 27a Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG)


Rechtsbehelf

Widerspruch, sozialgerichtliche Klage


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Kriegsopferfürsorge; Beantragung


Stand

27.10.22


Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)